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Nähe ist Zusammenarbeit

Asien liegt auch in Hamburg

Die maßgeschneiderten Produkte, mit denen Beiersdorf in Asien erfolgreich ist, sind das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit zwischen den lokalen Tochtergesellschaften und der zentralen Forschung und Entwicklung in Hamburg.Die Forschung und Entwicklung von Beiersdorf ist international führend auf dem Gebiet der Haut- und Schönheitspflege. Im Hautforschungszentrum in Hamburg, einem der modernsten der Welt, arbeiten über 400 Wissenschaftler. Sie betreiben dermatologische Grundlagenforschung und entwickeln neue Produkte. 2005 wurde ein eigenständiges Asien-Labor eingerichtet, das ausschließlich Produkte für die asiatischen Märkte entwickelt. Dr. Volker Kallmayer, Leiter des Labors, erklärt: „Das zum Teil tropische Klima in Asien erfordert spezielle Pflegeprodukte. Die Formeln müssen besonders leicht sein und schnell einziehen. Zudem gibt es in den asiatischen Ländern ein ganz anderes Schönheitsempfinden. Helle Haut gilt beispielsweise als Schönheitsideal, deshalb sind Whitening-Produkte so beliebt. Sonnenschutz ist in Asien daher weniger der Schutz vor Sonnenbrand als vielmehr vor gebräunter Haut. Die entsprechenden Produkte werden nicht nur im Urlaub, sondern teilweise täglich angewendet, sogar im Büro. Diesen individuellen Bedürfnissen werden wir mit einem eigenen Asien-Labor am besten gerecht.“

Die Verbraucherwünsche, die die lokalen Tochtergesellschaften erkannt und als „Consumer Insights“ formuliert haben, werden gemeinsam mit der Forschung und Entwicklung in Produktideen und Konzepte übertragen. Kallmayer weiter: „Der Austausch auf allen Ebenen stellt unseren Erfolg sicher. Wir treffen uns regelmäßig mit den Kollegen aus den jeweiligen Ländern – entweder in Hamburg oder direkt vor Ort in Asien.“ Eine Priorisierung der Projekte erfolgt durch Konzepttests mit asiatischen Verbrauchern. Anschließend werden die Projekte über das klar strukturierte Innovationsmanagement von Beiersdorf bis zur Einführung auf den jeweiligen Märkten gezielt durch die Organisation geführt. „Wir erwirtschaften in Asien vor allem mit unserem umfangreichen Whitening-Sortiment hervorragende Umsätze“, so Kallmayer. „Dieses Segment werden wir in Zukunft mit neuen Produkten weiter ausbauen.“ Neben dem Asien-Labor gibt es seit Ende 2007 in Hamburg auch das latam-Labor. Hier werden Produkte speziell für Brasilien und andere latein- und südamerikanische Länder entwickelt. Natürlich sorgt auch hier die enge Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften vor Ort dafür, dass Beiersdorf den Verbrauchern nah ist.

Nähe ist Zusammenarbeit

„Die internationale Zusammenarbeit ist sehr eng und erfolgreich.“

Die NIVEA (Shanghai) Company Limited wurde 1994 als Joint Venture gegründet. Seit 2001 ist das Unternehmen eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Beiersdorf und sehr erfolgreich. Das zeigt allein das Wachstum im Jahr 2007 von über 45 %. Einige Fragen an den Geschäftsführer Andrew Chang:Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit der Zentrale beschreiben? Als sehr eng und intensiv. Das Vertrauen und die Unterstützung, die wir bekommen, sind zwei der entscheidenden Gründe für unseren Erfolg. Wir profitieren von der Erfahrung und dem Know-how aus Deutschland. Mit welchen Maßnahmen treiben Sie die internationale Zusammenarbeit voran? Wir setzen auf einen intensiven Austausch von Wissen. Chinesische Kollegen reisen oft nach Hamburg oder arbeiten dort für längere Zeit. Im Gegenzug unterstützen uns in China immer wieder Mitarbeiter aus anderen Beiersdorf Tochtergesellschaften. Das gilt insbesondere für den Marketingbereich. Aber nicht nur die internationale Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Gleichzeitig fördern wir auch die Nähe der Mitarbeiter untereinander in unserer Tochtergesellschaft. Stichwort Nähe. Wie eng stehen Sie in Kontakt zu den Verbrauchern? Wie bei Beiersdorf überall auf der Welt führen auch wir intensive lokale Marktforschungen und Verbraucherbefragungen durch, unter anderem auch durch Besuche bei ihnen zu Hause. So sind wir den Menschen und ihren Bedürfnissen nah und können ihnen Produkte anbieten, die sie wirklich brauchen. Die in China erfolgreichen Produkte von nivea werden im Asien-Labor in Hamburg entwickelt. Wie stellen Sie die Berücksichtigung der regionalen Anforderungen sicher? Wir bringen als Tochtergesellschaft das lokale Wissen über die Wünsche und Bedürfnisse der Verbraucher ein, auf deren Grundlage die Forschung und Entwicklung mit ihrer Kompetenz die richtigen Produkte entwickelt. Unser positiver Geschäftsverlauf beweist, dass wir überaus erfolgreich zusammenarbeiten.

Nähe ist Zusammenarbeit

Eine starke Partnerschaft

„Wir sind überzeugt davon, dass Sie als Teil der globalen Beiersdorf Familie eine neue Stufe des Erfolgs erreichen werden. Und mit Ihnen gemeinsam wird unser Unternehmen in China sogar noch stärker wachsen als bisher.“ Mit diesen Worten begrüßte Werner Brettschneider, President Beiersdorf Greater China, die Mitarbeiter von C-BONS Hair Care am 5. Dezember 2007 im Beiersdorf Konzern. Ende 2007 hat Beiersdorf die Mehrheit an C-BONS Hair Care übernommen. Das Unternehmen ist einer der führenden Anbieter für Haarpflege und Styling in China. Seine bekannten Marken wie SLEK, Maestro, S-Dew und Hair Song genießen bei den chinesischen Verbrauchern hohes Vertrauen und haben eine starke Marktposition. Durch die Übernahme ergänzt Beiersdorf die erfolgreichen Haut- und Schönheitspflegeprodukte der Marken NIVEA und Eucerin in China optimal und erweitert das Angebot mit einem breiten Sortiment an Shampoo-, Conditioner- und Styling-Produkten.

Werner Brettschneider, seit über 25 Jahren bei Beiersdorf, ist in seiner neuen Funktion als President Beiersdorf Greater China verant wortlich für das Geschäft der chinesischen Tochtergesellschaften NIVEA (Shanghai) Company Limited und C-BONS Hair Care.

Die Akquisition ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Strategie und stärkt das Geschäft in einem der wichtigsten Wachstumsmärkte des Unternehmens. Gleichzeitig wird unsere Position im wachsenden Haarpflege- und Styling-Markt ausgebaut. In seiner Willkommensansprache an die Mitarbeiter von C-BONS Hair Care drückte Werner Brettschneider seine große Zuversicht aus, dass deren herausragende Fähigkeiten und langjährige Kenntnisse des chinesischen Marktes und der Verbraucher das gemeinsame Geschäft in dieser Region zu neuen Höhen führen werden: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem starken Team, das lokale Marktexpertise mit einem tiefen Verständnis der Kultur und der Strategie von Beiersdorf vereint. Und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen werden, weil wir bei Beiersdorf immer beides im Blick haben: den Erfolg und die Menschen.“