Wirtschaftliches Umfeld

Allgemeine wirtschaftliche Lage

Die Weltwirtschaft zeigte im Jahr 2007 zunächst ein robustes Wachstum. Im Spätsommer löste allerdings der sich weiter abkühlende US-Immobilienmarkt Bonitätssorgen bei Finanzmarktprodukten und -institutionen in den USA und Europa aus. Die US-Geldpolitik ist den gestiegenen Konjunkturrisiken mit Zinssenkungen entgegengetreten. Die rückläufigen Immobilienpreise, steigende Ausfallraten bei Hypothekenkrediten sowie die zum Jahresende deutlicher steigende Arbeitslosigkeit haben dennoch zu einer deutlichen Abkühlung des US-Konsumwachstums und damit auch der gesamtwirtschaftlichen Aktivität geführt. Vor diesem Hintergrund ist der US-Dollar in der zweiten Jahreshälfte stark unter Druck geraten. Zudem hat sich der Euro auch gegenüber dem japanischen Yen deutlich aufgewertet, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen belastet. Der Konjunkturverlauf der kontinentaleuropäischen Wirtschaften wurde durch robustes Export- und Investitionswachstum und sich weiter verbessernde Arbeitsmarktkonditionen dominiert. Gleichzeitig erhöhten sich die Inflationsraten durch die stark gestiegenen Öl- und Energiepreise sowie durch den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln. Das ungebrochen hohe Expansionstempo des chinesischen Marktes, mit einem Wachstum von rund 12 %, bot weiterhin Absatzchancen für europäische Produzenten. Zugleich führte die steigende Rohstoffnachfrage Chinas zu erhöhten Preisen auf den globalen Rohstoffmärkten. Während sich die kontinentalasiatischen Länder dynamisch entwickelten, ist das Wachstum Japans hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In Lateinamerika hat sich das Wachstum im Jahr 2007 bei rund 5 % und in Osteuropa bei gut 6 % stabilisiert.

Absatzmarktentwicklung

Der Kosmetikmarkt zeigte 2007 ein weltweites Wachstum von 3 % bis 4 % und setzte damit den langjährigen Trend fort. Die Entwicklung in den einzelnen Regionen war erneut sehr unterschiedlich: Der Kosmetikmarkt in den großen Märkten Westeuropas und den USA wies positive Entwicklungen auf, konnte aber nicht nachhaltig belebt werden. Die Märkte in Asien, speziell aber in Osteuropa und Lateinamerika, entwickelten sich dagegen überdurchschnittlich. Die globalen Klebebandmärkte wuchsen um etwa 4 % bis 5 %, wobei sich deutliche regionale und segmentsbezogene Unterschiede zeigten. Die elektronischen Segmente verzeichneten vor allem in Osteuropa und auch weiterhin in Asien sehr gute Wachstumsraten, während die Automobilbranche, mit regional unterschiedlichen Ausprägungen, insgesamt durchschnittliche Zuwächse verzeichnen konnte. Im Endverbrauchergeschäft haben sich die Märkte des Bürobedarfs gegenüber dem Vorjahr stabilisiert. Im Bereich der Bau- und Heimwerkermärkte konnte nicht in allen Ländern Wachstum erzielt werden.

Beschaffungsmarkt

Der Trend steigender Rohstoffpreise war auch im Jahr 2007 ungebrochen und hatte somit wesentlichen Anteil daran, dass der Einkauf mit erheblichen Forderungen nach Preiserhöhungen konfrontiert wurde. Infolge einer zunehmenden Verknappung in Teilmärkten wurde diese Entwicklung weiter verstärkt. Durch konsequente Weiterentwicklung und Anwendung der in den letzten Jahren entwickelten Beschaffungsstrategien und -instrumente konnten jedoch deutliche Erhöhungen der Materialkosten vermieden werden.