Nachhaltigkeit
Wir wirtschaften nachhaltig und bekennen uns zu unserer ökologischen und sozialen Verantwortung. Unser Handeln wird nicht nur durch den ökonomischen Erfolg unseres Unternehmens bestimmt, sondern auch durch aktiven Umwelt- und Arbeitsschutz sowie gesellschaftliches Engagement.
Consumer
Vor allem bei der Produktqualität setzen wir auf Nachhaltigkeit. Unsere Verbraucher erwarten, dass unsere Produkte gut verträglich sind – für sie selbst und auch für die Umwelt – und dass wir unsere Versprechen einhalten. So erhalten wir das Vertrauen in unsere Marken. 2007 haben wir unter dem Titel „Unsere Verantwortung“ unseren deutlich erweiterten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Er orientiert sich erstmals an den Anforderungen des internationalen Leitfadens der „Global Reporting Initiative“. Grundlage für den Bericht ist der intensive Dialog mit unseren Stakeholdern – hierzu zählen Mitarbeiter, Verbraucher, Meinungsbildner und der Kapitalmarkt –, deren Interessen und Informationsbedürfnisse berücksichtigt wurden. Die ausführliche Onlineversion unter www.Nachhaltigkeit.Beiersdorf.de stellt unsere gesamten Aktivitäten in den Bereichen Produkte, Umwelt- und Arbeitsschutz, Mitarbeiter, Gesellschaft und Ökonomie dar. Zusätzlich fasst eine Broschüre die wichtigsten Aspekte zusammen.
2007 haben wir erneut unsere Audits für Umwelt und Arbeitsschutz erweitert. Unter anderem wurde der Produktionsstandort in Santiago de Chile erfolgreich auditiert.
Umwelt- und Arbeitsschutz Im Umwelt- und Arbeitsschutz arbeiten wir weiter konsequent daran, den Verbrauch von Ressourcen zu verringern, die Abfallmengen und Entsorgungskosten zu reduzieren und einen globalen Erfahrungsaustausch zu organisieren, um international ein einheitlich hohes Niveau zu gewährleisten. Unser bewährtes dreistufiges Umwelt- und Arbeitsschutzkonzept ist von der Produkt-entwicklung über den Produktionsprozess bis hin zu schonenden Entsorgungsverfahren in alle Geschäftsabläufe integriert. Es wird den Prinzipien der internationalen Initiative „Responsible Care“ gerecht und ist die Basis dafür, unsere Vision „null Unfälle“ zu verwirklichen. Mit unserem 2006 neu eingeführten, datenbankbasierten ceos-Management-System (Corporate Environmental Protection, Occupational Safety and Security) haben wir 2007 die Umwelt- und Arbeitsschutzkennzahlen aller Produktionsstandorte erfasst. Darüber hinaus dokumentiert das System die Leitlinien und Mindeststandards unseres Unternehmens und ermöglicht durch ein Diskussionsforum den fachlichen Austausch über wichtige Aspekte des Umwelt- und Arbeitsschutzes. Parallel dazu haben wir unser internes esmas-Programm (Environmental Protection and Safety Management Audit Scheme) für Umwelt- und Arbeitsschutz-Audits intensiviert und die Standorte in Chile und Brasilien erfolgreich auditiert. Damit sind nun insgesamt 13 Produktionsstandorte nach ESMAS zertifiziert. Neben der Überprüfung nutzen wir das esmas-Programm zum internationalen Erfahrungsaustausch. Das Programm ist von der DQS, der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, nach ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert. Gesellschaftliche Verantwortung Die Schwerpunkte für unser gesellschaftliches Engagement liegen auf der Vermittlung von Werten in den drei Handlungsfeldern Bildung, Familie und Kultur. Unser Ziel ist es vor allem, die Zukunftschancen junger Menschen zu verbessern. Für jedes der Themenfelder definieren wir neben vielen weiteren Projekten jeweils ein Leuchtturmprojekt, mit dem wir auf Grund seiner Dimension noch stärkere Akzente setzen. Zusätzlich sind unsere Projekte auf Langfristigkeit, lokale Relevanz und stetige Verbesserung durch den Austausch mit unseren Stakeholdern angelegt. Seit 2007 unterstützen wir mus-e, das künstlerische Schulprogramm der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland. Es eröffnet Grundschulkindern einen Zugang zu Kunst und Kultur, insbesondere in sozialen Brennpunkten. mus-e (ursprünglich „Music for Schools in Europe“) wirkt bis in die jeweiligen Stadtteile hinein und schafft kulturelle Identität und Identifikation. Die Kooperation, die auf mindestens drei Jahre angelegt ist, begann mit einem Pilotprojekt in Hamburg und soll 2008 auf ein internationales Projekt mit einer unserer Tochtergesellschaften ausgeweitet werden. Seit dem Jahr 2000 gibt es in Brasilien das Projekt Casa nivea. Das Ziel: sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft zu integrieren und ihnen beim Start in ein eigenverantwortliches Leben zu helfen. Das Projekt ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, die getrennt von ihrer Familie leben, in familiären Strukturen aufzuwachsen. Wichtiger Bestandteil sind die schulische Ausbildung, qualifizierte berufsvorbereitende Maßnahmen sowie die Förderung von sozialen und gesellschaftlichen Kontakten. Für alle Bereiche arbeiten wir mit spezialisierten Projektpartnern zusammen. Darüber hinaus trägt auch das ehrenamtliche Engagement der Beiersdorf Mitarbeiter vor Ort zum Erfolg des Projekts bei. Mit „start. The nivea Art Award“ fördern wir seit 2005 junge Künstler in Südafrika. Jährlich werden 20 ausgewählte Nachwuchskünstler beauftragt, mit einem eigens geschaffenen Kunstwerk zwischenmenschliche Beziehungen zu reflektieren. Die drei Gewinner erhalten neben Geldpreisen die Chance, ihre Werke in der renommierten KwaZulu Natal Society of Arts Gallery in Durban auszustellen – ein Sprungbrett für die spätere Künstlerkarriere.
tesa
Auch im Unternehmensbereich tesa stehen wir zu unserer Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt. 2007 hat tesa im Corporate Responsibility Report erstmals seine weltweiten Aktivitäten in den Bereichen Gesellschaft, Umwelt, Qualität und Mitarbeiter dokumentiert. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen steht auch bei der tesa AG weltweit im Mittelpunkt. Dazu haben wir uns mit verbindlichen Unternehmenswerten und einer Sponsoring-Strategie verpflichtet. Um den Tochtergesellschaften bei der Auswahl geeigneter Projekte sowie deren Koordination und Begleitung zu helfen, wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die in der Geschäftsleitung verankert ist. Beispiele für unser gesellschaftliches Engagement sind die Unterstützung des Hamburger Kinderhospizes „Sternenbrücke“ sowie von Projekten der Stiftung „Chancen für Kinder“. Dort fördern wir zwei Schulen in Indien und Chile, die arbeitende Kinder und Straßenkinder aus ihrer Situation befreien und ihnen mit einer Ausbildung zugleich eine bessere Perspektive geben. Der Einklang von Ökonomie und Ökologie ist für tesa eine wichtige Basis des Handelns. Für den Zeitraum von 2002 bis 2007 hatten wir ehrgeizige Umweltziele festgelegt, die wir – mit mehr als 50 Einzelprojekten in allen Produktionsstandorten – erfüllt und in vielen Bereichen sogar deutlich übertroffen haben. Bezogen auf konstante Produktionseinheiten konnten wir den Einsatz von Lösungsmitteln um rund 40 %, den Energieverbrauch um mehr als ein Viertel und die Abfallmenge um 10 % verringern. Um diesen Erfolg auszubauen, haben wir für die kommenden fünf Jahre ein neues Umweltprogramm formuliert. Es ist erstmals für alle internationalen Standorte verbindlich und schließt zusätzlich die Verpflichtung ein, auch den Ausstoß von flüchtigen organischen Bestandteilen – die so genannten voc-Emissionen – zu verringern. Alle europäischen Produktionsstandorte sowie die Produktionsstätten in Malaysia und den usa besitzen ein Umweltmanagementsystem und sind nach ISO 14001 zertifiziert.
Unser gesellschaftliches Engagement konzentriert sich darauf, in den Bereichen Bildung, Familie und Kultur Werte zu vermitteln.





